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Das wahre Leben

16. Januar 2012

Jetzt reicht's

Also, ich bin wirklich ein geduldiger Mensch. Aber was sich Herr Gruber-Seelenhardt da erlaubt hat, geht nun doch zu weit. Mal abgesehen davon, dass ich mich inzwischen damit abgefunden habe, dass die Miete von Herrn Gruber-Seelenhardt zwar regelmäßig, aber auch immer zu spät kommt, muss jetzt Schluss sein. – Aber ich glaube ich fange mal vorne an.

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12. Dezember 2011

O je du fröhliche

Das war vielleicht eine Aufregung. Dabei hatte alles so schön begonnen. Endlich hatte es begonnen, richtig dicke Flocken zu schneien und ich hatte einen Spaziergang durch den nahegelegenen Wald unternommen. Ich ließ die weihnachtliche Stimmung in mir aufsteigen und genoss es, durch den frisch gefallenen Schnee zu stapfen.

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22. November 2011

Nachbars Unrat

Es war so ein schönes Wochenende – gewesen. Meine Frau und ich hatten Verwandte in München besucht. Die Rückfahrt war sogar ohne Stau über die Bühne gegangen. Alles schien perfekt. Wir fuhren den Wagen in die Garage und gingen gut gelaunt ins Haus. Ich ließ mich nach der doch recht anstrengenden Fahrt im Wohnzimmer in einen Sessel fallen und meine Frau zog los, um zu lüften.

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09. November 2011

Sind sie nicht süß?

Also, eigentlich bin ich ja ein Tierfreund, aber es gibt Momente, da muss ich an mich halten, wenn ich herumstreunende Katzen sehe, um nicht aus der Haut zu fahren. Das hat auch seinen Grund. Dieser Grund liegt nun schon einige Jahre zurück, aber er ist mir gut im Gedächtnis haften geblieben.

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04. November 2011

Fluch der Karibik oder des Vermieters?

Ein skurriler Rechtsstreit ging am 21.10.2011 vor dem Landgericht Chemnitz in der Sache zu Ende. Gestritten wird jetzt noch über die Frage, wer die Prozesskosten tragen muss. Legt man das Urheberprinzip sehr eng aus, müsste eigentlich der Schauspieler Jonny Depp zahlen, der in den Filmen der „Fluch der Karibik“-Serie den Piraten Jack Sparrows spielt.

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12. Oktober 2011

Jenny wollte doch nur spielen

Das war eine äußerst unangenehme Geschichte. Noch heute, wenn ich an unserem Stadtkrankenhaus vorbeifahre, muss ich daran denken. Schade, dass an dieser Geschichte eine langjährige Freundschaft zerbrach. Ich sehe Fred noch vor mir, wie er wütend an meiner Haustür stand. Das heißt, eigentlich war nicht zu erkennen ob er nun wütend oder verzweifelt war. Wahrscheinlich beides. „Hallo Fred – wie siehst du denn aus, ist etwas passiert? Aber komm doch erst mal rein.“ empfing ich ihn. Fred und ich hatten zusammen studiert und waren eng befreundet. Doch jetzt sollte alles anders werden.

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