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Das wahre Leben

15. Juli 2011

Verbürgt

„Das ist ja schlimmer, als ich befürchtet habe". Meine Frau starrte entsetzt durch die Haustüre in die Wohnung, die unsere „Mieterin" Katrin Fluchter „geräumt" hatte. Von Mieterin kann eigentlich keine Rede sein, denn die Mietrückstände hatten zur Kündigung geführt. Und auch das Wort „Räumen" hatte hier seinen Sinn verloren: Die Tapete hing in Fetzen von den Wänden, die Türen waren verschmiert und überall lag Unrat herum.

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09. Februar 2011

Der Urwald im dritten Stock

„Fehlt nur noch, dass der Maier sich als Tarzan durch seinen Urwald schwingt.“ Katharina Schulze ist ziemlich sauer. „Diesen Urwald können Sie nicht dulden“, sagt sie zu mir. Es geht um den „Urwald“ im dritten Stock. Herr Maier, ein pensionierter Lehrer, hat dort seinen Balkon „begrünt“, wie er es selbst gerne nennt. Tatsächlich ist von dem Balkon selbst nicht mehr viel zu sehen. Überall hängen und stehen Pflanzschalen mit grünen Pflanzen und bunten Blüten.

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09. Februar 2011

Big brother is watching you?

„Das darf doch nicht wahr sein! Ich glaub‘ das einfach nicht.“ Ungläubig starrte ich noch immer auf das Schreiben des Amtsgerichts. Was hatte ich mir da bloß angetan. Dabei hatte ich es doch so gut gemeint.Ich muss vorausschicken, dass es vor unserem Mietshaus immer wieder Ärger gab. Mal wurde ein Fahrrad gestohlen, dann wurde die Fassade mit Graffiti „verziert“ – ich war das leid. Darum dachte ich, es wäre eine gute Idee, sozusagen zur Abschreckung eine Videokamera im Treppenhaus anzubringen. Gesagt getan – aber dann kam Herr Rhode-Meinerzhagen.

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09. Februar 2011

Jetzt ist aber Schluss!

„Dieser Klugsch…“, entfuhr es mir, als ich den Brief von Herrn Hollerbach las. Das brachte mir natürlich sofort einen strafenden Blick meiner holden Gattin ein. Doch bevor sie etwas sagen konnte, machte ich ihr klar, warum ich so sauer war. „Ich habe dem Hollerbach doch wegen Eigenbedarf gekündigt. Alles ganz ordnungsgemäß – habe mich vorher extra noch mit unserem Anwalt besprochen. Eigentlich hätte der Hollerbach schon draußen sein müssen – aber ich wollte ihm ja noch Zeit geben. Jetzt schreibt mir dieser Mensch, dass meine Kündigung Null und Nichtig sei und er gar nicht daran denke, auszuziehen.“

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09. Februar 2011

Wie groß ist die Wohnung?

Eigentlich hatte ich zu Herrn Schulze aus dem dritten Stock ein recht gutes Verhältnis. Doch das war jetzt schwer getrübt. Seit einiger Zeit kürzte er die Miete, womit ich natürlich nicht einverstanden war. Da wir ansonsten recht gut miteinander auskamen, suchte ich ihn also auf, um die Angelegenheit zu klären. Doch schon an der Tür merkte ich, dass sich die Stimmung gewandelt hatte.

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09. Februar 2011

„Der trampelt mir auf dem Kopf rum“

„Na – hören Sie das?“, fragte mein Mieter Gernot Mühlacker und schaute mich lauernd an. Natürlich hörte ich das, ich war ja nicht taub. „Ja – das sind die Piepenbrinks über Ihnen.“ „Ja – das sind die Piepenbrinks über uns. Und das hören wir jeden Tag: Tock, tock, tock – jeden einzelnen Schritt können wir hier unten hören!“

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