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Das wahre Leben

09. Februar 2011

Kunst unter Wasser

„Meine Werke, meine Werke!“ Kawai Dali stand mit Tränen in den Augen vor meinem Haus. Kawai Dali war ein – wie er fand – begnadeter Künstler. Doch die Öffentlichkeit war wohl nicht so überzeugt von seiner Genialität, sodass er in meinem Haus einen Keller angemietet hatte, in dem er seine Gemälde einlagerte. Allerdings hatte er sich mir mit bürgerlichen Namen (Rolf Bauer) vorgestellt. Auch von seinen eingelagerten Kunstwerken hatte er nichts erwähnt.

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09. Februar 2011

Soweit kommt’s noch

„Also hätte ich das geahnt, wär der Bredenmaier nie bei uns eingezogen“, brummelte ich vor mich hin, als ich den Brief, den der Postbote gerade gebracht hatte, überflog. „Ach ärger‘ dich doch nicht über den – der zieht ja jetzt aus, dann ist der Spuk vorbei“, meinte meine bessere Hälfte.

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09. Februar 2011

Ja, bald ist schon wieder Weihnachten

„Ja, guten Abend Herr Jochen – das ist aber eine Überraschung.“ Ich freue mich wirklich, das mein Mieter vor der Tür steht, denn wir haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander. Unsere Kinder sind befreundet und im Sommer grillen wir häufig gemeinsam hinterm Haus. Unsere Frauen tauschen Schminktipps aus und wir diskutieren uns über den Fußball die Köpfe heiß. Das mag spießig sein, aber so sind wir nun mal. Jochen hat ein Sixpack unterm Arm und fragt auffallend nervös: „Kann ich reinkommen?“ „Aber klar, hast du deine Frau nicht mitgebracht?“

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09. Februar 2011

Nichts ist unmöglich

So manche Geschichte, die einem per Fernseher ins Haus flimmert, kommt einem doch recht unglaublich vor. In vielen Fällen hat man mit seiner Annahme sogar Recht. Aber es gibt auch Dinge, die unvorstellbar erscheinen – und doch wahr sind. So erlebte es ein Immobilienbesitzer in Hövelhof bei Paderborn. Kurz gefasst: Sein Mieter erlitt durch einen Wasserrohrbruch einen Millionenschaden - und erhält keinen Ersatz. Im Gegenteil, er muss mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für längere Zeit in eine andere Wohnung ziehen, mit veritterten Fenstern!

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09. Februar 2011

Feuer!

„Puh – das war knapp.“ Meinem Mieter Karl Schröder stand der Schweiß auf der Stirn. Auch ich war noch geschockt von dem, was in den letzten Stunden geschehen war. Stumm schauten wir ins Wohnzimmer der Schröders. Die Wände waren schwarz und teilweise hing die Tapete herunter. Die stellenweise verbrannten Möbel waren in einem erbärmlichen Zustand. Martha, Karls Frau, hatte Tränen in den Augen, hielt sich aber tapfer. Die kleine Nathalie in ihrem Arm weinte allerdings herzzerreißend. Ich war ratlos. „Na – jetzt kommt erst mal mit nach oben. Ich glaube, das müssen wir alle erstmal verdauen,“ sagte ich und schaute den Feuerwehrmann fragend an. Der nickte. „Ja, ich komme gleich nach. Dann können wir noch einmal über alles reden.“

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09. Februar 2011

Der Kater danach

„Dafür stehen Sie mir gerade!“, faucht mich Herr Schulz an. Er wohnt im Haus gegenüber meiner Mietimmobilie. Schulz ist bekannt dafür, dass er bei jeder Kleinigkeit gleich auf 180 ist. Da ich das weiß, lasse ich ihn erst mal ein wenig toben - soll er ruhig erst mal Dampf ablassen, vielleicht kann man dann besser mit ihm reden.

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