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Das wahre Leben

30. Oktober 2012

Blauer Dunst

Eigentlich geht es in meinem Haus recht friedlich zu. Die Mieter vertragen sich, haben zum Teil freundschaftlichen Kontakt untereinander. Nur Herr Lunger mach öfter Probleme. Er ist ein sehr ordentlicher und adretter Mieter – aber auch ein fanatischer Nichtraucher. Im Haus wird sogar gemunkelt, dass er einmal in einem Gartencafé einem Raucher absichtlich die Zigaretten mit Apfelsaft übergossen habe. Anfangs wollte ich das allerdings nicht glauben – bis Herr Lunger vor meiner Tür stand.

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20. August 2012

Heißes Thema eiskalt erledigt

„Puh – ist das heiß!“ Mein Blick fiel auf das Thermometer. Die Quecksilber-Säule hatte sich inzwischen bei 38 Grad eingependelt. Genau die richtige Temperatur, um sich einen eiskalten Zitronentee zu gönnen. Ich ging also an den Kühlschrank und griff mir die Kanne aus dem Schrank und die Post, die darauf lag. Dann verzog ich mich auf unsere Veranda. Im Schatten der Markise und mit meinem Getränk konnte ich den Sommertag gemütlich ausklingen lassen.

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29. Juli 2012

Drum prüfe, wer sich ewig bindet

"Das darf ja wohl nicht wahr sein!" Ich schoss senkrecht in meinem Bett hoch. Mit einem verschlafenen Blick auf meinen Wecker stellte ich fest, dass es gerade halb Zwei in der Nacht war. Doch an Schlaf war nicht mehr zu denken. Dafür wurde mir ein Hörspiel der eigenen Art geboten, auf das ich gerne verzichtet hätte.

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29. Juni 2012

Krach in der dritten Etage

Ich dachte zunächst, dass ich schlecht träume – doch dann bemerkte ich, dass ich wach war und im Treppenhaus ein Riesenspektakel zu hören war. Ich schlich mich zur Wohnungstür, öffnete sie vorsichtig und ging leise bis an das Treppengeländer. Dann war mir alles klar. Der Krach kam aus der dritten Etage. Sollte das denn gar kein Ende nehmen?

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06. Juni 2012

Ganz schön dreist

„Ich fasse es nicht“. Meine Frau war ins Arbeitszimmer gekommen und hielt einen Brief in Händen. Sie war sehr aufgeregt. Das konnte ich an den roten Flecken an ihrem Hals erkennen. Die bekam sie immer, wenn sie richtig in Rage geriet. „Na – was regt dich denn so auf?“ Ich versuchte mit einer möglichst weichen und leisen Stimme zu sprechen, vielleicht würde sie das ja beruhigen. „Die Loorsens haben uns verklagt!“, platzte sie heraus und als ich den Namen Loorsen hörte, war es auch bei mir mit der Fassung vorbei. „Was – wieso denn? Was wollen die denn? Die sollen doch…“ Meine Frau fiel mir ins Wort: „Nicht die, sondern wir sollen zahlen – und zwar Schadenersatz.“ „Das ist doch unmöglich“, enfuhr es mir und die vergangenen Wochen zogen ncoh einmal vor meinem inneren Auge vorbei.

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02. Mai 2012

Ein schwerwiegendes Problem

Es war ein schöner sonniger Tag, als ich spätnachmittags nach Hause kam. Im Garten lag Frau Mergel in einem Stuhl und hatte die Füße auf ein kleines Schemelchen gelegt. Frau Mergel hatte ein unübersehbares Problem. Sie war zu schwer. Eigentlich war sie eine sehr freundliche, gemütliche Frau, doch man merkte schon, dass sie unter ihrer Leibesfülle litt. Auch jetzt knarrte der Stuhl unter ihr. Als sie mich sah, versuchte Sie sich aufzurichten. Ich ging auf sie zu, um ihr die Prozedur des Aufstehens zu ersparen. Sie lächelte mich dankbar an. „Schön, dass Sie zu mir kommen und mir das Aufstehen ersparen.“ Mir war die Situation ein wenig peinlich und ich wollte einwerfen, dass ich eigentlich nur kurz Hallo sagen wollte. Doch Frau Mergel ahnte wohl, was ich sagen wollte und winkte ab. „Haben Sie einen Moment Zeit? Ich möchte was mit Ihnen besprechen.“ „Na klar – was gibt es denn?“, fragte ich.

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