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Forum > „WEG” > Nutzungsrecht der Gartenfläche bis zur Grenze

Beitrag: Nutzungsrecht der Gartenfläche bis zur Grenze



Mittwoch, 25. Juli 2018, 17:16 Uhr

Nutzungsrecht der Gartenfläche bis zur Grenze

Ich habe in einer Wohnanlage die mittlere untere Wohnung und etwa die Hälfte der gesamten Gartenanlage. In der Teilungserklärung steht, dass ich ein Sondernutzungsrecht für die Gartenfläche bis zur Grundstücksgrenze habe. Auf der Grundstücksgrenze steht eine Hecke. Diese Hecke verläuft etwa zur Hälfte an meiner Gartenfläche entlang.

Meine Frage, gehört die Hecke zur Hausansicht und die Kosten müssen somit von der Eigentümergemeinschaft übernommen werden. Oder muss ich die Pflegekosten der Hecke tragen, habe die Hecke aber nicht gepflanzt?

Was bedeutet bis zur Grundstücksgrenze. Was gehört zur Hausansicht?

Darf ich, wenn ich die Pflege zahlen muss, diese Hecke auch entfernen?

Danke für die Beiträge!

Birgit Luckner



Dienstag, 4. September 2018, 10:34 Uhr

Ohne die Richtigkeit der Antwort zu garantieren, würde ich meinen, dass du bezüglich der Hecke kein alleiniges Entscheidungsrecht hast.
Da du lediglich über ein Sondernutzungsrecht, aber kein Sondereigentumsrecht besitzt, ist das Zurückschneiden bzw. Entfernen der Hecke ohne Zustimmung des Eigentümers nicht gestattet. Sicher gibt es eine Nutzungsvereinbarung, wo die genauen Regeln stehen, wie du deine Fläche gestalten kannst. Darin wirst du sicher auch finden, inwieweit du für entstehende Kosten verantwortlich bist



Freitag, 8. Februar 2019, 13:24 Uhr


Das sehe ich genauso



Gestern, 11:30 Uhr

Es gibt in deiner Sondernutzungsrechtsvereinbarung einen Passus der darüber Auskunft gibt. Meist ist es so, dass die Gemeinschaft dafür aufkommt. Bei Bäumen ist das meist der Fall. Eine Hecke kann aber auch schon mal in die Pflicht des Nutzenden fallen.