Derzeit (Stand Frühjahr 2010) liegt nach Angaben des Bundes der Steuerzahler die Gesamtverschuldung der Bundesrepublik bei über 1,6 Billionen € und die Schulden von Kommunen, Länder und Bund steigen pro Sekunde um über 4.400 €. Das sind Zahlen, die das Vertrauen in klassische Kapitalanlagen schrumpfen lassen. Die Angst vor einer steigenden Inflation bringt viele Bürgerinnen und Bürger dazu, Ersparnisse in Sachwerten anzulegen. Ganz vorne steht dabei die Immobilie.
Dachte man noch vor einigen Jahren lediglich über die „eigenen vier Wände“ nach, steht jetzt die vermietete Immobilie immer stärker im Fokus des Interesses.Tatsächlich spricht vieles für die teilweise oder komplett vermietete Immobilie. Als Sachwert ist sie beispielsweise von der Inflation so gut wie gar nicht betroffen. Für viele spielt die eigene Immobilie auch bei der Altersvorsorge eine wichtige Rolle. Durch die Selbstnutzung spart man im Alter die Kosten für die Miete, die dann zusätzlich zur Finanzierung des Lebensunterhalts zur Verfügung stehen. Gleichzeitig sichert vermieteter Wohnraum zumindest den Werterhalt der Immobilie und kann darüber hinaus ein beträchtliches Zusatzeinkommen garantieren. Die bisherige Entwicklung hat bei Immobilien zu einem erheblichen Wertzuwachs geführt. Für Immobilien, die den zukünftigen Anforderungen entsprechen, dürfte dies auch in Zukunft gelten.
Während sich die Immobilie als Kapitalanlage weitgehend unabhängig entwickelt, ist die Rendite anderer Anlagen vom Zinsniveau abhängig, das neben anderen Faktoren hauptsächlich von den Leitzinsen der Europäischen Zentralbank bestimmt wird.
Höhere Erträge klassischer Anlagen sind fast immer mit einem höheren Risiko verbunden. Dies wurde während der jüngsten Wirtschaftskrise vielen Anlegern schmerzlich bewusst. Anleger, die mit hohen Renditen rechneten und entsprechend risikobehaftete Papiere kauften, waren die großen Verlierer. Gerade in dieser Zeit konnte sich die Immobilie als krisensichere Wertanlage sehr gut behaupten.