Neben dem klassischen Bankdarlehen gibt es auch andere Wege, um an Geld zu kommen beziehungsweise eine Immobilie zu finanzieren. In diesem Kapitel unseres Leitfadens wollen wir Ihnen verschiedene Modelle vorstellen, mit denen Sie eine eigene Immobilie erwerben können, ohne sich dabei finanziell zu übernehmen.

Die Eigenleistungen beim Bau einer Immobilie bezeichnet man oft ein wenig ironisch als „Muskelhypothek“. Doch der Begriff trifft den Kern der Sache: Planen Sie die Muskelhypothek quasi als zusätzliches Eigenkapital ein, müssen Sie diese auch erbringen, sonst funktioniert Ihr Finanzierungskonzept nicht. Die Banken akzeptieren beim Finanzierungsplan höchstens 10 % – Sie sollten aber lieber mit maximal 5 % rechnen.
Freunde oder Verwandte wollen Ihnen helfen, Ihre Immobilie zu finanzieren? Das hört sich gut an – doch seien Sie vorsichtig. Beim Geld endet bekanntlich alle Freundschaft. Deshalb sollte diese Geldquelle nur im Ausnahmefall genutzt werden. Nehmen Sie Geld von diesen Personen an, muss aber in jedem Fall ein ordentlicher Vertrag geschlossen werden, der vorzugsweise von einem Unparteiischen erstellt werden sollte.
Dabei sollten klare Vereinbarungen getroffen werden. Aus dem Vertrag muss mindestens hervorgehen: