Die Finanzierung einer Immobilie gehört zu den größten finanziellen Herausforderungen, denen man sich in seinem Leben stellt. Darum sollte man von Anfang an mit Ruhe und Besonnenheit an die finanzielle Planung gehen. Jede Entscheidung, die Sie hier treffen, wird Ihr Leben über Jahre – normalerweise sogar über Jahrzehnte – beeinflussen. Sprechen Sie dieses Thema auch mit Ihrem Partner durch. In nahezu allen Fällen wird man an Einsparungen im privaten Bereich nicht herumkommen. Das betrifft aber dann auch Ihren Partner.
Es kommt nur ganz selten vor, dass Mietimmobilien komplett aus eigenen Mitteln finanziert werden. Das ist auch aus steuerlichen Gründen durchaus nicht immer angebracht. Doch bei der Aufnahme von Fremdkapital sollte man sich sehr genau erkundigen. Klären Sie zunächst einmal, wie viel Geld Sie selbst aufbringen können. Stecken Sie aber bitte nicht jeden verfügbaren Cent in die Finanzierung der Mietimmobilie. Einerseits brauchen Sie auch noch finanzielle Rücklagen für all die kleinen oder großen Unwägbarkeiten des Lebens. Andererseits stellen sich die Zinsen für Kredite bei der Investition in eine Mietimmobilie anders dar. Sie können steuermindernd geltend gemacht werden.
Es stellt sich die Frage, worauf man achten muss, wenn man einen Kredit für die Immobilie aufnimmt. Natürlich schaut man zuerst nach dem Zinssatz. Der soll so günstig wie möglich sein. Doch so mancher hat hinterher kräftig drauf gezahlt, wenn er nicht genau hingesehen hat. Denn auch die Kreditbearbeitung lassen sich manche Kreditgeber mit einem bestimmten Betrag bezahlen und es können noch andere Gebühren hinzugerechnet werden. Dadurch kann ein zunächst günstiger Zinssatz schon um einiges ungünstiger werden. Manchmal wird auch eine zusätzliche Versicherung verlangt, was den Kredit weiter verteuert.